Verein

Stellungnahme von FUSS e.V.

Nicht zuletzt aufgrund der zunehmend heftiger geführten Klimadiskussion ist die Erkenntnis gereift, dass der Verkehrssektor mit seiner stetigen Steigerung der CO2-Emissionen dem Klimaziel der Halbierung der Klimagase bis 2050 zuwider läuft. Nun erzeugt der Fußverkehr keine Luftschadstoffe wie Staub, Stickoxid oder Klimagase und ist im Hinblick auf eine nachhaltige Mobilität die ideale Verkehrsart. Dies aber führte bisher dazu, dass der Fußverkehr auf Bundes-, Landes- und Kreisebene fast unbeachtet blieb. Man ging davon aus, dass der Mensch ohnehin läuft und dass man sich um dessen Bedürfnisse als Fußgängerinnen und Fußgänger nicht kümmern muss. Das hat in vielen Städten dazu geführt, dass der Fußverkehr abnimmt und der Radverkehr, um den man sich in den letzten Jahren mehr gekümmert hat, zunimmt. Damit hat man aber lediglich den Modal Split innerhalb des Umweltverbundes etwas verlagert und ist in der Vorgabe, den Anteil des nachhaltigen Verkehrs zu erhöhen, keinen Schritt weiter gekommen. Der Fußverkehr muss beachtet und eigenständig gefördert werden.

Das Bundesland Brandenburg hat 2017 eine Mobilitätsstrategie 0 herausgegeben. Sie stellt ein verkehrspolitisches „Leitbild“ dar und „Soll wie ein Kompass die richtige Richtung zum Ziel anzeigen“ (1), ist aber keineswegs so verbindlich, wie es z.B. ein Mobilitätsgesetz wäre. Der Fußverkehr als eigenständige Verkehrsart und als das Bindeglied aller anderen Verkehrsarten ist in dieser Mobilitätsstrategie zumindest an einigen wenigen Stellen erwähnt.

Im Kapitel zur Verkehrs- und Dateninfrastruktur

wird der Absatz zum „Rad- und Fußverkehr“ wie folgt eingeleitet: „Anlagen für den Rad- und Fußverkehr haben eine zentrale Rolle für die innerörtliche Mobilität. Leistungsfähigkeit und Verkehrssicherheit stellen an die lokalen Wegenetze besondere Anforderungen bei der Gestaltung, der Barrierefreiheit und der Funktionsvielfalt in urbanen Wohn- und Mischgebieten. Das gilt auch besonders vor dem Hintergrund einer älter werdenden Bevölkerung und dem Bestreben der Städte, die Kernlagen städtebaulich aufzuwerten und eine `Stadt der kurzen Wege` zu entwickeln.“ (2) Anschließend geht es im Text ausschließlich um den Radverkehr und hier schwerpunktmäßig um Außerortsradwege. Außerörtliche Fußwegeverbindungen werden nicht erwähnt. Das Land Brandenburg hatte in seinem im Februar 2003 vom Kabinett beschlossenen Integrierten Verkehrskonzept IVK 2002 das Weitwanderwegenetz gesondert aufgeführt, bestehend aus den Europäischen Fernwanderwegen E10 und E11 sowie den 66-Seen-Rundwanderweg. Der Erhalt und auch die weitere Herausbildung bis zu „vermarktungsfähigen Produkten“ wurde als Zielvorgabe der Landesregierung für die kommenden Jahre bezeichnet. Der Freizeitverkehr ist in dieser Mobilitätsstrategie nur für „touristische Radwege“ erwähnt.

Im Kapitel Klima und Umwelt

wird der Fußverkehr nicht erwähnt und im Abschnitt über die Verkehrslärmbelästigung (3) fehlt leider jegliche Anmerkung zu den Lärmerzeugern (sogenannte Motor-, Flug- oder Motorbootsport), die die Fußgänger und Wanderer mittlerweile stärker stören als die „Motorengeräusche der Fahrzeuge“ im Straßenverkehr. Auch Motorräder tauchen im Text nicht auf.

Im Kapitel über das Mobilitätsverhalten

wird immerhin ausgeführt: „Das klassische Verkehrsmittelangebot setzt sich aus den Modi `Fußverkehr`, `Radverkehr`, `ÖPNV` und dem motorisierten Individualverkehr `MIV` im Personenverkehr für den Nahbereich zusammen. Durch die Entwicklung der Kommunikations- und Informationstechnologien hat sich die Möglichkeit einer intelligenten Verknüpfung der klassischen Verkehrsmittel in den vergangenen Jahren stetig verbessert.“ (4) Das war es dann auch schon und

nur im Abschluss wird der Fußverkehr noch einmal genannt: „So legen Brandenburger Vorschulkinder knapp zwei Drittel ihrer Wege im Auto zurück. Diesen Kindern fehlt häufig von klein auf der selbst verständliche Erwerb eigener Verkehrskompetenz zu Fuß, mit dem Fahrrad oder mit Bussen und Bahnen.“ (5)

Im Kapitel „Mobilität umweltfreundlich gestalten“

tauchen dann die Fußgänger wieder bei der Zielvorgabe auf, „den Anteil des Umweltverbundes (Fuß, Rad, Öffentlicher Verkehr) am Modal Split von 47 Prozent (2008) auf über 50 Prozent in 2030 erhöhen“. (6) Bei der Fragestellung, „Wie will die Landesregierung das Ziel erreichen?“ wird es dann gleich drei Mal etwas konkreter:

  • • „Unterstützung von Strategien für eine Stärkung der Nahmobilität (z.B. Radverkehrsinfrastruktur Pedelecs, Fußverkehr, `Teilen statt Besitzen`/ Car- und Bikesharing…“
  • • „Konzepte für eine umweltfreundliche (Nah)Mobilität in integrierten Stadtentwicklungskonzepten als Grundlage der Förderung, um die `Stadt der kurzen Wege´ zu unterstützen“ sowie
  • • „Landesinitiative `Stadt zu Fuß` gründen zur Erhöhung des Modal-Split-Anteils des Umweltverbundes“ (7)

Die Herausforderungen, die sich durch den Fußverkehr für die mobilitätsbezogene Infrastruktur ergeben, müssen in der Tat vor Ort, also hauptsächlich in den Städten und Dörfern geklärt werden - die Weichen für eine notwendige Verkehrs- oder Mobilitätswende mit einer Prioritätensetzung für den Umweltverbund (Fuß, Rad, Bus und Bahn) aber sind auf allen Ebenen zu stellen. Insofern ist Brandenburger Mobilitätsstrategie durchaus an einigen Stellen ein Signal in Richtung „Verkehrswende“, doch letztlich soll alles gefördert werden, von der Flugverkehrsanbindung bis zum Fußverkehr. Die Ernüchterung, wo denn nun die Schwerpunkte sind, erfolgt nach der Haushaltsfestlegung. Jetzt, in etwa zur Halbzeit bis zur geplanten „Berichterstattung und Überprüfung der Strategie […] in einem 5-Jahres-Rhythmus“ (8) 2022 ist zumindest in den erwähnten Fragen zum Fußverkehr noch nicht allzu viel geschehen.

 

Die Broschüre der Landesregierung zur Mobilitätsstrategie gibt es zum Download hier

 

1 Ebenda, Ziel und Funktion der Mobilitätsstrategie, Untertext zu Abb. 3, Seite 7

2 Ebenda, Abschnitt 2.2.4, Seite 18

3 Ebenda, Abschnitt 3.1, Seite 22

4 Ebenda, Abschnitt 3.4, Seite 29

5 Ebenda, Abschnitt 3.4, Seite 30

6 Ebenda, Abschnitt 4.6, Dies bedeutet:, 2. Spiegelstrich, Seite 37

7 Ebenda, Abschnitt 4.6, Wie will die Landesregierung das Ziel erreichen?, 4., 5. Und 9. Spiegelstrich,. Seite 38

8 Ebenda, Abschnitt 5 Ausblick, Seite 40

Wir freuen uns sehr über Ihr Interesse an unserem Verein. Datenschutz hat einen besonders hohen Stellenwert für uns. Eine Nutzung der Internetseiten der FUSS e.V. ist grundsätzlich ohne jede Angabe personenbezogener Daten möglich. Sofern eine betroffene Person besondere Services unseres Vereins über unsere Internetseite in Anspruch nehmen möchte, könnte jedoch eine Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich werden. Ist die Verarbeitung personenbezogener Daten erforderlich und besteht für eine solche Verarbeitung keine gesetzliche Grundlage, holen wir generell eine Einwilligung der betroffenen Person ein.

Die Verarbeitung personenbezogener Daten, beispielsweise des Namens, der Anschrift, E-Mail-Adresse oder Telefonnummer einer betroffenen Person, erfolgt stets im Einklang mit der Datenschutz-Grundverordnung und in Übereinstimmung mit den für FUSS e.V. geltenden landesspezifischen Datenschutzbestimmungen. Mittels dieser Datenschutzerklärung möchte unser Unternehmen die Öffentlichkeit über Art, Umfang und Zweck der von uns erhobenen, genutzten und verarbeiteten personenbezogenen Daten informieren. Ferner werden betroffene Personen mittels dieser Datenschutzerklärung über die ihnen zustehenden Rechte aufgeklärt.

FUSS e.V. hat als für die Verarbeitung Verantwortlicher zahlreiche technische und organisatorische Maßnahmen umgesetzt, um einen möglichst lückenlosen Schutz der über diese Internetseite verarbeiteten personenbezogenen Daten sicherzustellen. Dennoch können Internetbasierte Datenübertragungen grundsätzlich Sicherheitslücken aufweisen, sodass ein absoluter Schutz nicht gewährleistet werden kann. Aus diesem Grund steht es jeder betroffenen Person frei, personenbezogene Daten auch auf alternativen Wegen, beispielsweise telefonisch, an uns zu übermitteln.

1. Begriffsbestimmungen

Die Datenschutzerklärung von FUSS e.V. beruht auf den Begrifflichkeiten, die durch den Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber beim Erlass der Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) verwendet wurden. Unsere Datenschutzerklärung soll sowohl für die Öffentlichkeit als auch für unsere Kunden und Geschäftspartner einfach lesbar und verständlich sein. Um dies zu gewährleisten, möchten wir vorab die verwendeten Begrifflichkeiten erläutern.

Wir verwenden in dieser Datenschutzerklärung unter anderem die folgenden Begriffe:

  • a) personenbezogene Daten

    Personenbezogene Daten sind alle Informationen, die sich auf eine identifizierte oder identifizierbare natürliche Person (im Folgenden „betroffene Person“) beziehen. Als identifizierbar wird eine natürliche Person angesehen, die direkt oder indirekt, insbesondere mittels Zuordnung zu einer Kennung wie einem Namen, zu einer Kennnummer, zu Standortdaten, zu einer Online-Kennung oder zu einem oder mehreren besonderen Merkmalen, die Ausdruck der physischen, physiologischen, genetischen, psychischen, wirtschaftlichen, kulturellen oder sozialen Identität dieser natürlichen Person sind, identifiziert werden kann.

  • b) betroffene Person

    Betroffene Person ist jede identifizierte oder identifizierbare natürliche Person, deren personenbezogene Daten von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen verarbeitet werden.

  • c) Verarbeitung

    Verarbeitung ist jeder mit oder ohne Hilfe automatisierter Verfahren ausgeführte Vorgang oder jede solche Vorgangsreihe im Zusammenhang mit personenbezogenen Daten wie das Erheben, das Erfassen, die Organisation, das Ordnen, die Speicherung, die Anpassung oder Veränderung, das Auslesen, das Abfragen, die Verwendung, die Offenlegung durch Übermittlung, Verbreitung oder eine andere Form der Bereitstellung, den Abgleich oder die Verknüpfung, die Einschränkung, das Löschen oder die Vernichtung.

  • d) Einschränkung der Verarbeitung

    Einschränkung der Verarbeitung ist die Markierung gespeicherter personenbezogener Daten mit dem Ziel, ihre künftige Verarbeitung einzuschränken.

  • e) Profiling

    Profiling ist jede Art der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten, die darin besteht, dass diese personenbezogenen Daten verwendet werden, um bestimmte persönliche Aspekte, die sich auf eine natürliche Person beziehen, zu bewerten, insbesondere, um Aspekte bezüglich Arbeitsleistung, wirtschaftlicher Lage, Gesundheit, persönlicher Vorlieben, Interessen, Zuverlässigkeit, Verhalten, Aufenthaltsort oder Ortswechsel dieser natürlichen Person zu analysieren oder vorherzusagen.

  • f) Pseudonymisierung

    Pseudonymisierung ist die Verarbeitung personenbezogener Daten in einer Weise, auf welche die personenbezogenen Daten ohne Hinzuziehung zusätzlicher Informationen nicht mehr einer spezifischen betroffenen Person zugeordnet werden können, sofern diese zusätzlichen Informationen gesondert aufbewahrt werden und technischen und organisatorischen Maßnahmen unterliegen, die gewährleisten, dass die personenbezogenen Daten nicht einer identifizierten oder identifizierbaren natürlichen Person zugewiesen werden.

  • g) Verantwortlicher oder für die Verarbeitung Verantwortlicher

    Verantwortlicher oder für die Verarbeitung Verantwortlicher ist die natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die allein oder gemeinsam mit anderen über die Zwecke und Mittel der Verarbeitung von personenbezogenen Daten entscheidet. Sind die Zwecke und Mittel dieser Verarbeitung durch das Unionsrecht oder das Recht der Mitgliedstaaten vorgegeben, so kann der Verantwortliche beziehungsweise können die bestimmten Kriterien seiner Benennung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten vorgesehen werden.

  • h) Auftragsverarbeiter

    Auftragsverarbeiter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, die personenbezogene Daten im Auftrag des Verantwortlichen verarbeitet.

  • i) Empfänger

    Empfänger ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle, der personenbezogene Daten offengelegt werden, unabhängig davon, ob es sich bei ihr um einen Dritten handelt oder nicht. Behörden, die im Rahmen eines bestimmten Untersuchungsauftrags nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten möglicherweise personenbezogene Daten erhalten, gelten jedoch nicht als Empfänger.

  • j) Dritter

    Dritter ist eine natürliche oder juristische Person, Behörde, Einrichtung oder andere Stelle außer der betroffenen Person, dem Verantwortlichen, dem Auftragsverarbeiter und den Personen, die unter der unmittelbaren Verantwortung des Verantwortlichen oder des Auftragsverarbeiters befugt sind, die personenbezogenen Daten zu verarbeiten.

  • k) Einwilligung

    Einwilligung ist jede von der betroffenen Person freiwillig für den bestimmten Fall in informierter Weise und unmissverständlich abgegebene Willensbekundung in Form einer Erklärung oder einer sonstigen eindeutigen bestätigenden Handlung, mit der die betroffene Person zu verstehen gibt, dass sie mit der Verarbeitung der sie betreffenden personenbezogenen Daten einverstanden ist.

2. Name und Anschrift des für die Verarbeitung Verantwortlichen

Verantwortlicher im Sinne der Datenschutz-Grundverordnung, sonstiger in den Mitgliedstaaten der Europäischen Union geltenden Datenschutzgesetze und anderer Bestimmungen mit datenschutzrechtlichem Charakter ist:

FUSS e.V.
Exerzierstr. 20
13357 Berlin
Deutschland
Tel.: +49304927473
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Website: www.fuss-ev.de

3. Erfassung von allgemeinen Daten und Informationen

Die Internetseite der FUSS e.V. erfasst mit jedem Aufruf der Internetseite durch eine betroffene Person oder ein automatisiertes System eine Reihe von allgemeinen Daten und Informationen. Diese allgemeinen Daten und Informationen werden in den Logfiles des Servers gespeichert. Erfasst werden können die (1) verwendeten Browsertypen und Versionen, (2) das vom zugreifenden System verwendete Betriebssystem, (3) die Internetseite, von welcher ein zugreifendes System auf unsere Internetseite gelangt (sogenannte Referrer), (4) die Unterwebseiten, welche über ein zugreifendes System auf unserer Internetseite angesteuert werden, (5) das Datum und die Uhrzeit eines Zugriffs auf die Internetseite, (6) eine Internet-Protokoll-Adresse (IP-Adresse), (7) der Internet-Service-Provider des zugreifenden Systems und (8) sonstige ähnliche Daten und Informationen, die der Gefahrenabwehr im Falle von Angriffen auf unsere informationstechnologischen Systeme dienen.

Bei der Nutzung dieser allgemeinen Daten und Informationen zieht FUSS e.V. keine Rückschlüsse auf die betroffene Person. Diese Informationen werden vielmehr benötigt, um (1) die Inhalte unserer Internetseite korrekt auszuliefern, (2) die Inhalte unserer Internetseite sowie die Werbung für diese zu optimieren, (3) die dauerhafte Funktionsfähigkeit unserer informationstechnologischen Systeme und der Technik unserer Internetseite zu gewährleisten sowie (4) um Strafverfolgungsbehörden im Falle eines Cyberangriffes die zur Strafverfolgung notwendigen Informationen bereitzustellen. Diese anonym erhobenen Daten und Informationen werden durch die FUSS e.V. daher einerseits statistisch und ferner mit dem Ziel ausgewertet, den Datenschutz und die Datensicherheit in unserem Unternehmen zu erhöhen, um letztlich ein optimales Schutzniveau für die von uns verarbeiteten personenbezogenen Daten sicherzustellen. Die anonymen Daten der Server-Logfiles werden getrennt von allen durch eine betroffene Person angegebenen personenbezogenen Daten gespeichert.

4. Abonnement unseres Newsletters

Auf der Internet-Seite https://www.fuss-ev.de/ des FUSS e.V. wird den Benutzern die Möglichkeit eingeräumt, den Newsletter unseres Vereins zu abonnieren. Der Newsletter kann von der betroffenen Person grundsätzlich nur dann empfangen werden, wenn (1) die betroffene Person über eine gültige E-Mail-Adresse verfügt und (2) die betroffene Person sich für den Newsletterversand registriert. Mit der Anmeldung zum Newsletter erklärt sich der Anmeldende einverstanden, dass ihn Fuss e.V. informieren dürfen. Die Daten des Angemeldeten werden ausschließlich zu diesem Zweck genutzt. Dabei wird in der Regel nur die Mailadresse des Anmeldenden gespeichert; wenn er oder sie den Flyer zum alle zwei Jahre stattfindenden Kongress BUVKO per Post erhalten möchte zusätzlich die Anschrift. Insbesondere erfolgt keine Weitergabe der Daten an unberechtigte Dritte. Die Einwilligung zum Bezug des Newsletters kann jederzeit mit Wirkung für die Zukunft widerrufen werden.

Die im Rahmen einer Anmeldung zum Newsletter erhobenen personenbezogenen Daten werden ausschließlich zum Versand unseres Newsletters verwendet. Ferner könnten Abonnenten des Newsletters per E-Mail informiert werden, sofern dies für den Betrieb des Newsletter-Dienstes oder eine diesbezügliche Registrierung erforderlich ist, wie dies im Falle von Änderungen am Newsletterangebot oder bei der Veränderung der technischen Gegebenheiten der Fall sein könnte. Es erfolgt keine Weitergabe der im Rahmen des Newsletter-Dienstes erhobenen personenbezogenen Daten an Dritte. Das Abonnement unseres Newsletters kann durch die betroffene Person jederzeit per Mail an den Verein gekündigt werden. Die Einwilligung in die Speicherung personenbezogener Daten, die die betroffene Person uns für den Newsletterversand erteilt hat, kann jederzeit per Mail an den Verein widerrufen werden.

5. Newsletter-Tracking

Die Newsletter von FUSS e.V. enthalten modifizierte Links, die eine Logdatei-Aufzeichnung und eine Logdatei-Analyse mit dem Programm "Piwik" ermöglichen. Dadurch kann eine statistische Auswertung des Erfolges oder Misserfolges von Online-Kampagnen durchgeführt werden. Anhand der modifizierten Links kann FUSS e.V. erkennen, ob und wann ein solcher Link von einer betroffenen Person aufgerufen wurde.

Solche über die in den Newslettern enthaltenen modifizierten Links erhobenen personenbezogenen Daten, werden von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen gespeichert und ausgewertet, um den Newsletterversand zu optimieren . Diese personenbezogenen Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Betroffene Personen sind jederzeit berechtigt, durch eine Mail an den Verein diese Löschung der personenbezogenen Daten durch den für die Verarbeitung Verantwortlichen zu verlangen.

5. Kontaktmöglichkeit über die Internetseite

Die Internetseite von FUSS e.V. enthält aufgrund von gesetzlichen Vorschriften Angaben, die eine schnelle elektronische Kontaktaufnahme zu unserem Verein sowie eine unmittelbare Kommunikation mit uns ermöglichen, was ebenfalls eine allgemeine Adresse der sogenannten elektronischen Post (E-Mail-Adresse) umfasst. Sofern eine betroffene Person per E-Mail oder über ein Kontaktformular den Kontakt mit dem für die Verarbeitung Verantwortlichen aufnimmt, werden die von der betroffenen Person übermittelten personenbezogenen Daten automatisch gespeichert. Solche auf freiwilliger Basis von einer betroffenen Person an den für die Verarbeitung Verantwortlichen übermittelten personenbezogenen Daten werden für Zwecke der Bearbeitung oder der Kontaktaufnahme zur betroffenen Person gespeichert. Es erfolgt keine Weitergabe dieser personenbezogenen Daten an Dritte.

6. Webanalyse mit Matomo

Diese Website verwendet zur Webanalyse Matomo. Hierzu werden durch „Cookies“, Textdateien, erzeugte Nutzungsinformationen (einschließlich Ihrer gekürzten IP-Adresse) an den Server übertragen und zu Nutzungsanalysezwecken gespeichert, nachdem sie anonymisiert wurden. Die durch das Cookie erzeugten Informationen über Ihre Benutzung der Seite werden nicht an Dritte weitergegeben. Wenn Sie mit der Speicherung und Auswertung der erzeugten Nutzungsinformationen nicht einverstanden sind, können Sie dieser widersprechen. Sie können die Installation des Cookies durch eine entsprechende Einstellung Ihrer Browser Software verhindern; wir weisen Sie jedoch darauf hin, dass Sie in diesem Fall gegebenenfalls nicht sämtliche Funktionen dieser Website vollumfänglich nutzen können.
Achtung: Wenn Sie ihre Cookies löschen, so hat dies zur Folge, dass auch das Deaktivierungs-Cookie gelöscht wird und von Ihnen erneut abgelegt werden muss.

7. Datenverarbeitungen auf unserer Facebook-Fanpage

Bei dem Besuch unserer Facebook-Seite, über die wir unseren Verein darstellen, über unsere Angebote informieren und mit unseren Interessenten kommunizieren, werden bestimmte Informationen über Sie verarbeitet. Allein Verantwortlicher für diese Verarbeitung personenbezogener Daten ist die Facebook Ireland Ltd (Irland/EU). Weitere Hinweise über die Verarbeitung personenbezogener Daten durch Facebook erhalten Sie hier.

  • a) Verarbeitung von Seiten-Insights

    Facebook stellt uns für unsere Facebook-Seite in anonymisierter Form Statistiken und Einblicke bereit, mit deren Hilfe wir Erkenntnisse über die Arten von Handlungen erhalten, die Personen auf unserer Seite vornehmen (sog. „Seiten-Insights“). Diese Seiten-Insights werden auf der Grundlage von bestimmten Informationen über Personen, die unsere Seite besucht haben, erstellt. Diese Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt durch Facebook und uns als gemeinsam Verantwortliche. Die Verarbeitung dient unserem berechtigten Interesse, die Arten von vorgenommenen Handlungen auf unserer Seite auszuwerten und unsere Seite anhand dieser Erkenntnisse zu verbessern. Rechtsgrundlage für diese Verarbeitung ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. f) DSGVO. Wir werden die über die Seiten-Insights erhaltenen Informationen in keinem Fall über den Bezug zu „Gefällt mir“-Angaben für unsere Seite einem bestimmten Facebook-Profil zuordnen. Wir haben mit Facebook eine Vereinbarung über die Verarbeitung als gemeinsam Verantwortliche getroffen, in der die Verteilung der datenschutzrechtlichen Pflichten zwischen uns und Facebook festgelegt ist. Einzelheiten über die Verarbeitung personenbezogener Daten zur Erstellung von Seiten-Insights und die zwischen uns und Facebook abgeschlossene Vereinbarung erhalten Sie hier.

  • b) Verarbeitung von Daten, die uns über unserer Seite mitgeteilt werden

    Wir verarbeiten außerdem Informationen, die Sie uns über unsere Facebook-Seite zur Verfügung gestellt haben. Solche Informationen können der Facebook-Name, Kontaktdaten oder eine Mitteilung an uns sein. Wir verarbeiten diese personenbezogenen Daten nur, wenn wir Sie zuvor ausdrücklich dazu aufgefordert haben, uns diese Daten mitzuteilen, etwa im Rahmen einer Umfrage oder eines Gewinnspiels. Diese Verarbeitungen durch uns erfolgt als allein Verantwortlicher.
    Sofern sich Ihre Anfrage auf den Abschluss oder die Durchführung eines Vertrages mit uns richtet, ist Art. 6 Abs. 1 Buchst. b) DSGVO Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung. Ansonsten verarbeiten wir die Daten aufgrund unseres berechtigten Interesses, mit anfragenden Personen in Kontakt zu treten. Rechtsgrundlage für die Datenverarbeitung ist dann Art. 6 Abs. 1 Buchst. f) DSGVO.

8. Routinemäßige Löschung und Sperrung von personenbezogenen Daten

Der für die Verarbeitung Verantwortliche verarbeitet und speichert personenbezogene Daten der betroffenen Person nur für den Zeitraum, der zur Erreichung des Speicherungszwecks erforderlich ist oder sofern dies durch den Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber oder einen anderen Gesetzgeber in Gesetzen oder Vorschriften, welchen der für die Verarbeitung Verantwortliche unterliegt, vorgesehen wurde.

Entfällt der Speicherungszweck oder läuft eine vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber oder einem anderen zuständigen Gesetzgeber vorgeschriebene Speicherfrist ab, werden die personenbezogenen Daten routinemäßig und entsprechend den gesetzlichen Vorschriften gesperrt oder gelöscht.

9. Rechte der betroffenen Person

  • a) Recht auf Bestätigung

    Jede betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber eingeräumte Recht, von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen eine Bestätigung darüber zu verlangen, ob sie betreffende personenbezogene Daten verarbeitet werden. Möchte eine betroffene Person dieses Bestätigungsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • b) Recht auf Auskunft

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, jederzeit von dem für die Verarbeitung Verantwortlichen unentgeltliche Auskunft über die zu seiner Person gespeicherten personenbezogenen Daten und eine Kopie dieser Auskunft zu erhalten. Ferner hat der Europäische Richtlinien- und Verordnungsgeber der betroffenen Person Auskunft über folgende Informationen zugestanden:

    • die Verarbeitungszwecke
    • die Kategorien personenbezogener Daten, die verarbeitet werden
    • die Empfänger oder Kategorien von Empfängern, gegenüber denen die personenbezogenen Daten offengelegt worden sind oder noch offengelegt werden, insbesondere bei Empfängern in Drittländern oder bei internationalen Organisationen
    • falls möglich die geplante Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden, oder, falls dies nicht möglich ist, die Kriterien für die Festlegung dieser Dauer
    • das Bestehen eines Rechts auf Berichtigung oder Löschung der sie betreffenden personenbezogenen Daten oder auf Einschränkung der Verarbeitung durch den Verantwortlichen oder eines Widerspruchsrechts gegen diese Verarbeitung
    • das Bestehen eines Beschwerderechts bei einer Aufsichtsbehörde
    • wenn die personenbezogenen Daten nicht bei der betroffenen Person erhoben werden: Alle verfügbaren Informationen über die Herkunft der Daten
    • das Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung einschließlich Profiling gemäß Artikel 22 Abs.1 und 4 DS-GVO und — zumindest in diesen Fällen — aussagekräftige Informationen über die involvierte Logik sowie die Tragweite und die angestrebten Auswirkungen einer derartigen Verarbeitung für die betroffene Person

    Ferner steht der betroffenen Person ein Auskunftsrecht darüber zu, ob personenbezogene Daten an ein Drittland oder an eine internationale Organisation übermittelt wurden. Sofern dies der Fall ist, so steht der betroffenen Person im Übrigen das Recht zu, Auskunft über die geeigneten Garantien im Zusammenhang mit der Übermittlung zu erhalten.

    Möchte eine betroffene Person dieses Auskunftsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • c) Recht auf Berichtigung

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, die unverzügliche Berichtigung sie betreffender unrichtiger personenbezogener Daten zu verlangen. Ferner steht der betroffenen Person das Recht zu, unter Berücksichtigung der Zwecke der Verarbeitung, die Vervollständigung unvollständiger personenbezogener Daten — auch mittels einer ergänzenden Erklärung — zu verlangen.

    Möchte eine betroffene Person dieses Berichtigungsrecht in Anspruch nehmen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • d) Recht auf Löschung (Recht auf Vergessen werden)

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, von dem Verantwortlichen zu verlangen, dass die sie betreffenden personenbezogenen Daten unverzüglich gelöscht werden, sofern einer der folgenden Gründe zutrifft und soweit die Verarbeitung nicht erforderlich ist:

    • Die personenbezogenen Daten wurden für solche Zwecke erhoben oder auf sonstige Weise verarbeitet, für welche sie nicht mehr notwendig sind.
    • Die betroffene Person widerruft ihre Einwilligung, auf die sich die Verarbeitung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DS-GVO oder Art. 9 Abs. 2 Buchstabe a DS-GVO stützte, und es fehlt an einer anderweitigen Rechtsgrundlage für die Verarbeitung.
    • Die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 1 DS-GVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein, und es liegen keine vorrangigen berechtigten Gründe für die Verarbeitung vor, oder die betroffene Person legt gemäß Art. 21 Abs. 2 DS-GVO Widerspruch gegen die Verarbeitung ein.
    • Die personenbezogenen Daten wurden unrechtmäßig verarbeitet.
    • Die Löschung der personenbezogenen Daten ist zur Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung nach dem Unionsrecht oder dem Recht der Mitgliedstaaten erforderlich, dem der Verantwortliche unterliegt.
    • Die personenbezogenen Daten wurden in Bezug auf angebotene Dienste der Informationsgesellschaft gemäß Art. 8 Abs. 1 DS-GVO erhoben.

    Sofern einer der oben genannten Gründe zutrifft und eine betroffene Person die Löschung von personenbezogenen Daten, die bei FUSS e.V. gespeichert sind, veranlassen möchte, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. Der Mitarbeiter der FUSS e.V. wird veranlassen, dass dem Löschverlangen unverzüglich nachgekommen wird.

    Wurden die personenbezogenen Daten von FUSS e.V. öffentlich gemacht und ist unser Unternehmen als Verantwortlicher gemäß Art. 17 Abs. 1 DS-GVO zur Löschung der personenbezogenen Daten verpflichtet, so trifft FUSS e.V. unter Berücksichtigung der verfügbaren Technologie und der Implementierungskosten angemessene Maßnahmen, auch technischer Art, um andere für die Datenverarbeitung Verantwortliche, welche die veröffentlichten personenbezogenen Daten verarbeiten, darüber in Kenntnis zu setzen, dass die betroffene Person von diesen anderen für die Datenverarbeitung Verantwortlichen die Löschung sämtlicher Links zu diesen personenbezogenen Daten oder von Kopien oder Replikationen dieser personenbezogenen Daten verlangt hat, soweit die Verarbeitung nicht erforderlich ist. Der Mitarbeiter von FUSS e.V. wird im Einzelfall das Notwendige veranlassen.

  • e) Recht auf Einschränkung der Verarbeitung

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, von dem Verantwortlichen die Einschränkung der Verarbeitung zu verlangen, wenn eine der folgenden Voraussetzungen gegeben ist:

    • Die Richtigkeit der personenbezogenen Daten wird von der betroffenen Person bestritten, und zwar für eine Dauer, die es dem Verantwortlichen ermöglicht, die Richtigkeit der personenbezogenen Daten zu überprüfen.
    • Die Verarbeitung ist unrechtmäßig, die betroffene Person lehnt die Löschung der personenbezogenen Daten ab und verlangt stattdessen die Einschränkung der Nutzung der personenbezogenen Daten.
    • Der Verantwortliche benötigt die personenbezogenen Daten für die Zwecke der Verarbeitung nicht länger, die betroffene Person benötigt sie jedoch zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.
    • Die betroffene Person hat Widerspruch gegen die Verarbeitung gem. Art. 21 Abs. 1 DS-GVO eingelegt und es steht noch nicht fest, ob die berechtigten Gründe des Verantwortlichen gegenüber denen der betroffenen Person überwiegen.

    Sofern eine der oben genannten Voraussetzungen gegeben ist und eine betroffene Person die Einschränkung von personenbezogenen Daten, die bei der FUSS e.V. gespeichert sind, verlangen möchte, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden. Der Mitarbeiter der FUSS e.V. wird die Einschränkung der Verarbeitung veranlassen.

  • f) Recht auf Datenübertragbarkeit

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, die sie betreffenden personenbezogenen Daten, welche durch die betroffene Person einem Verantwortlichen bereitgestellt wurden, in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten. Sie hat außerdem das Recht, diese Daten einem anderen Verantwortlichen ohne Behinderung durch den Verantwortlichen, dem die personenbezogenen Daten bereitgestellt wurden, zu übermitteln, sofern die Verarbeitung auf der Einwilligung gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe a DS-GVO oder Art. 9 Abs. 2 Buchstabe a DS-GVO oder auf einem Vertrag gemäß Art. 6 Abs. 1 Buchstabe b DS-GVO beruht und die Verarbeitung mithilfe automatisierter Verfahren erfolgt, sofern die Verarbeitung nicht für die Wahrnehmung einer Aufgabe erforderlich ist, die im öffentlichen Interesse liegt oder in Ausübung öffentlicher Gewalt erfolgt, welche dem Verantwortlichen übertragen wurde.

    Ferner hat die betroffene Person bei der Ausübung ihres Rechts auf Datenübertragbarkeit gemäß Art. 20 Abs. 1 DS-GVO das Recht, zu erwirken, dass die personenbezogenen Daten direkt von einem Verantwortlichen an einen anderen Verantwortlichen übermittelt werden, soweit dies technisch machbar ist und sofern hiervon nicht die Rechte und Freiheiten anderer Personen beeinträchtigt werden.

    Zur Geltendmachung des Rechts auf Datenübertragbarkeit kann sich die betroffene Person jederzeit an einen Mitarbeiter der FUSS e.V. wenden.

  • g) Recht auf Widerspruch

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit gegen die Verarbeitung sie betreffender personenbezogener Daten, die aufgrund von Art. 6 Abs. 1 Buchstaben e oder f DS-GVO erfolgt, Widerspruch einzulegen. Dies gilt auch für ein auf diese Bestimmungen gestütztes Profiling.

    FUSS e.V. verarbeitet die personenbezogenen Daten im Falle des Widerspruchs nicht mehr, es sei denn, wir können zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nachweisen, die den Interessen, Rechten und Freiheiten der betroffenen Person überwiegen, oder die Verarbeitung dient der Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen.

    Verarbeitet FUSS e.V. personenbezogene Daten, um Direktwerbung zu betreiben, so hat die betroffene Person das Recht, jederzeit Widerspruch gegen die Verarbeitung der personenbezogenen Daten zum Zwecke derartiger Werbung einzulegen. Dies gilt auch für das Profiling, soweit es mit solcher Direktwerbung in Verbindung steht. Widerspricht die betroffene Person gegenüber der FUSS e.V. der Verarbeitung für Zwecke der Direktwerbung, so wird FUSS e.V. die personenbezogenen Daten nicht mehr für diese Zwecke verarbeiten.

    Zudem hat die betroffene Person das Recht, aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, gegen die sie betreffende Verarbeitung personenbezogener Daten, die bei FUSS e.V. zu wissenschaftlichen oder historischen Forschungszwecken oder zu statistischen Zwecken gemäß Art. 89 Abs. 1 DS-GVO erfolgen, Widerspruch einzulegen, es sei denn, eine solche Verarbeitung ist zur Erfüllung einer im öffentlichen Interesse liegenden Aufgabe erforderlich.

    Zur Ausübung des Rechts auf Widerspruch kann sich die betroffene Person direkt an jeden Mitarbeiter von FUSS e.V. oder einen anderen Mitarbeiter wenden. Der betroffenen Person steht es ferner frei, im Zusammenhang mit der Nutzung von Diensten der Informationsgesellschaft, ungeachtet der Richtlinie 2002/58/EG, ihr Widerspruchsrecht mittels automatisierter Verfahren auszuüben, bei denen technische Spezifikationen verwendet werden.

  • h) Automatisierte Entscheidungen im Einzelfall einschließlich Profiling

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, nicht einer ausschließlich auf einer automatisierten Verarbeitung — einschließlich Profiling — beruhenden Entscheidung unterworfen zu werden, die ihr gegenüber rechtliche Wirkung entfaltet oder sie in ähnlicher Weise erheblich beeinträchtigt, sofern die Entscheidung (1) nicht für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen erforderlich ist, oder (2) aufgrund von Rechtsvorschriften der Union oder der Mitgliedstaaten, denen der Verantwortliche unterliegt, zulässig ist und diese Rechtsvorschriften angemessene Maßnahmen zur Wahrung der Rechte und Freiheiten sowie der berechtigten Interessen der betroffenen Person enthalten oder (3) mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person erfolgt.

    Ist die Entscheidung (1) für den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags zwischen der betroffenen Person und dem Verantwortlichen erforderlich oder (2) erfolgt sie mit ausdrücklicher Einwilligung der betroffenen Person, trifft FUSS e.V. angemessene Maßnahmen, um die Rechte und Freiheiten sowie die berechtigten Interessen der betroffenen Person zu wahren, wozu mindestens das Recht auf Erwirkung des Eingreifens einer Person seitens des Verantwortlichen, auf Darlegung des eigenen Standpunkts und auf Anfechtung der Entscheidung gehört.

    Möchte die betroffene Person Rechte mit Bezug auf automatisierte Entscheidungen geltend machen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

  • i) Recht auf Widerruf einer datenschutzrechtlichen Einwilligung

    Jede von der Verarbeitung personenbezogener Daten betroffene Person hat das vom Europäischen Richtlinien- und Verordnungsgeber gewährte Recht, eine Einwilligung zur Verarbeitung personenbezogener Daten jederzeit zu widerrufen.

    Möchte die betroffene Person ihr Recht auf Widerruf einer Einwilligung geltend machen, kann sie sich hierzu jederzeit an einen Mitarbeiter des für die Verarbeitung Verantwortlichen wenden.

10. Zahlungsart: Datenschutzbestimmungen zu PayPal als Zahlungsart

Der für die Verarbeitung Verantwortliche hat auf dieser Internetseite Komponenten von PayPal integriert. PayPal ist ein Online-Zahlungsdienstleister. Zahlungen werden über sogenannte PayPal-Konten abgewickelt, die virtuelle Privat- oder Geschäftskonten darstellen. Zudem besteht bei PayPal die Möglichkeit, virtuelle Zahlungen über Kreditkarten abzuwickeln, wenn ein Nutzer kein PayPal-Konto unterhält. Ein PayPal-Konto wird über eine E-Mail-Adresse geführt, weshalb es keine klassische Kontonummer gibt. PayPal ermöglicht es, Online-Zahlungen an Dritte auszulösen oder auch Zahlungen zu empfangen. PayPal übernimmt ferner Treuhänderfunktionen und bietet Käuferschutzdienste an.

Die Europäische Betreibergesellschaft von PayPal ist die PayPal (Europe) S.à.r.l. & Cie. S.C.A., 22-24 Boulevard Royal, 2449 Luxembourg, Luxemburg.

Wählt die betroffene Person während des Bestellvorgangs in unserem Online-Shop als Zahlungsmöglichkeit „PayPal“ aus, werden automatisiert Daten der betroffenen Person an PayPal übermittelt. Mit der Auswahl dieser Zahlungsoption willigt die betroffene Person in die zur Zahlungsabwicklung erforderliche Übermittlung personenbezogener Daten ein.

Bei den an PayPal übermittelten personenbezogenen Daten handelt es sich in der Regel um Vorname, Nachname, Adresse, Email-Adresse, IP-Adresse, Telefonnummer, Mobiltelefonnummer oder andere Daten, die zur Zahlungsabwicklung notwendig sind. Zur Abwicklung des Kaufvertrages notwendig sind auch solche personenbezogenen Daten, die im Zusammenhang mit der jeweiligen Bestellung stehen.

Die Übermittlung der Daten bezweckt die Zahlungsabwicklung und die Betrugsprävention. Der für die Verarbeitung Verantwortliche wird PayPal personenbezogene Daten insbesondere dann übermitteln, wenn ein berechtigtes Interesse für die Übermittlung gegeben ist. Die zwischen PayPal und dem für die Verarbeitung Verantwortlichen ausgetauschten personenbezogenen Daten werden von PayPal unter Umständen an Wirtschaftsauskunfteien übermittelt. Diese Übermittlung bezweckt die Identitäts- und Bonitätsprüfung.

PayPal gibt die personenbezogenen Daten gegebenenfalls an verbundene Unternehmen und Leistungserbringer oder Subunternehmer weiter, soweit dies zur Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen erforderlich ist oder die Daten im Auftrag verarbeitet werden sollen.

Die betroffene Person hat die Möglichkeit, die Einwilligung zum Umgang mit personenbezogenen Daten jederzeit gegenüber PayPal zu widerrufen. Ein Widerruf wirkt sich nicht auf personenbezogene Daten aus, die zwingend zur (vertragsgemäßen) Zahlungsabwicklung verarbeitet, genutzt oder übermittelt werden müssen.

Die geltenden Datenschutzbestimmungen von PayPal können unter https://www.paypal.com/de/webapps/mpp/ua/privacy-full abgerufen werden.

11. Rechtsgrundlage der Verarbeitung

Art. 6 I lit. a DS-GVO dient unserem Unternehmen als Rechtsgrundlage für Verarbeitungsvorgänge, bei denen wir eine Einwilligung für einen bestimmten Verarbeitungszweck einholen. Ist die Verarbeitung personenbezogener Daten zur Erfüllung eines Vertrags, dessen Vertragspartei die betroffene Person ist, erforderlich, wie dies beispielsweise bei Verarbeitungsvorgängen der Fall ist, die für eine Lieferung von Waren oder die Erbringung einer sonstigen Leistung oder Gegenleistung notwendig sind, so beruht die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. b DS-GVO. Gleiches gilt für solche Verarbeitungsvorgänge die zur Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen erforderlich sind, etwa in Fällen von Anfragen zur unseren Produkten oder Leistungen. Unterliegt unser Unternehmen einer rechtlichen Verpflichtung durch welche eine Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich wird, wie beispielsweise zur Erfüllung steuerlicher Pflichten, so basiert die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. c DS-GVO. In seltenen Fällen könnte die Verarbeitung von personenbezogenen Daten erforderlich werden, um lebenswichtige Interessen der betroffenen Person oder einer anderen natürlichen Person zu schützen. Dies wäre beispielsweise der Fall, wenn ein Besucher in unserem Betrieb verletzt werden würde und daraufhin sein Name, sein Alter, seine Krankenkassendaten oder sonstige lebenswichtige Informationen an einen Arzt, ein Krankenhaus oder sonstige Dritte weitergegeben werden müssten. Dann würde die Verarbeitung auf Art. 6 I lit. d DS-GVO beruhen. Letztlich könnten Verarbeitungsvorgänge auf Art. 6 I lit. f DS-GVO beruhen. Auf dieser Rechtsgrundlage basieren Verarbeitungsvorgänge, die von keiner der vorgenannten Rechtsgrundlagen erfasst werden, wenn die Verarbeitung zur Wahrung eines berechtigten Interesses unseres Unternehmens oder eines Dritten erforderlich ist, sofern die Interessen, Grundrechte und Grundfreiheiten des Betroffenen nicht überwiegen. Solche Verarbeitungsvorgänge sind uns insbesondere deshalb gestattet, weil sie durch den Europäischen Gesetzgeber besonders erwähnt wurden. Er vertrat insoweit die Auffassung, dass ein berechtigtes Interesse anzunehmen sein könnte, wenn die betroffene Person ein Kunde des Verantwortlichen ist (Erwägungsgrund 47 Satz 2 DS-GVO).

12. Berechtigte Interessen an der Verarbeitung, die von dem Verantwortlichen oder einem Dritten verfolgt werden

Basiert die Verarbeitung personenbezogener Daten auf Artikel 6 I lit. f DS-GVO ist unser berechtigtes Interesse die Durchführung unserer Geschäftstätigkeit zugunsten des Wohlergehens all unserer Mitarbeiter und unserer Anteilseigner.

13. Dauer, für die die personenbezogenen Daten gespeichert werden

Das Kriterium für die Dauer der Speicherung von personenbezogenen Daten ist die jeweilige gesetzliche Aufbewahrungsfrist. Nach Ablauf der Frist werden die entsprechenden Daten routinemäßig gelöscht, sofern sie nicht mehr zur Vertragserfüllung oder Vertragsanbahnung erforderlich sind.

14. Gesetzliche oder vertragliche Vorschriften zur Bereitstellung der personenbezogenen Daten; Erforderlichkeit für den Vertragsabschluss; Verpflichtung der betroffenen Person, die personenbezogenen Daten bereitzustellen; mögliche Folgen der Nichtbereitstellung

Wir klären Sie darüber auf, dass die Bereitstellung personenbezogener Daten zum Teil gesetzlich vorgeschrieben ist (z.B. Steuervorschriften) oder sich auch aus vertraglichen Regelungen (z.B. Angaben zum Vertragspartner) ergeben kann. Mitunter kann es zu einem Vertragsschluss erforderlich sein, dass eine betroffene Person uns personenbezogene Daten zur Verfügung stellt, die in der Folge durch uns verarbeitet werden müssen. Die betroffene Person ist beispielsweise verpflichtet uns personenbezogene Daten bereitzustellen, wenn unser Unternehmen mit ihr einen Vertrag abschließt. Eine Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte zur Folge, dass der Vertrag mit dem Betroffenen nicht geschlossen werden könnte. Vor einer Bereitstellung personenbezogener Daten durch den Betroffenen muss sich der Betroffene an einen unserer Mitarbeiter wenden. Unser Mitarbeiter klärt den Betroffenen einzelfallbezogen darüber auf, ob die Bereitstellung der personenbezogenen Daten gesetzlich oder vertraglich vorgeschrieben oder für den Vertragsabschluss erforderlich ist, ob eine Verpflichtung besteht, die personenbezogenen Daten bereitzustellen, und welche Folgen die Nichtbereitstellung der personenbezogenen Daten hätte.

15. Bestehen einer automatisierten Entscheidungsfindung

Als verantwortungsbewusster Verein verzichten wir auf eine automatische Entscheidungsfindung oder ein Profiling.

Diese Datenschutzerklärung wurde durch den Datenschutzerklärungs-Generator von  datenschutz in der arztpraxis in Kooperation mit der RC GmbH und den Filesharing Rechtsanwälten von WBS-LAW erstellt.

Mobilitätkonzept für den Landkreis Oberhavel 2040
zur Umsetzung der „Mobilitätsstrategie 2030“ des Landes Brandenburg


Empfehlung konkreter Maßnahmen
Gemeinsame erste Stellungnahme von FUSS e.V. und UBD e.V.*
Die empfohlenen Maßnahmen beschränken sich auf solche, die in der Zuständigkeit der Akteu-re des Landkreises bzw. in der Zusammenarbeit des LK mit den Gemeinden liegen; sie ergän-zen die Maßnahmen in der Zuständigkeit der Landesregierung, die in der „Mobilitätsstrategie Brandenburg 2030“ (im folgenden Text: MSB 2030) als Absicht der Landesregierung genannt sind, allerdings teilweise der Konkretisierung bedürfen.

 

Themenbereiche / Module


Angesichts der in der 1. Mobilitätskonferenz Oberhavel am 18. Juni 2019 vorgestellten Zielvorgaben sollte der Umweltverbund in der im Folgenden vorgeschlagenen Reihen-folge der 12 Module in Priorität gesetzt werden und zwar in der üblichen Form „Fuß-, Rad- und ÖV“. In der verkehrswissenschaftlichen Diskussion hat sich durchgesetzt, dass Fuß- und Radverkehr eigenständige Verkehrsarten darstellen und deshalb in maßnah-menorientierten Strategien auch eigenständiger Kapitel bedürfen. Bei einer gemeinsa-men Darstellung, wird in der Regel der Fußverkehr nach der Überschrift nicht mehr er-wähnt (siehe auch MSB 2030, 2.2.4). Des Weiteren stellt sich die Frage, ob der Wasserver-kehr im LK eine derartige Bedeutung hat, oder ob er nicht dem Güterverkehr zugeordnet werden kann. Der für den LK nicht unbedeutende Freizeitverkehr lässt sich den entspre-chenden Verkehrsarten zuordnen, nicht aber der ebenso wesentliche Pendlerverkehr.
Wir empfehlen deshalb folgende Veränderung in der Grundstruktur mit den entspre-chenden Untergliederungen:
1. Mobilität in allen Räumen stabilisieren bzw. sichern
2. Modal Split, Verkehrsoptimierung und Verkehrsvermeidung
3. Fußverkehr
4. Radverkehr
5. Öffentlicher Personennah- und Fernverkehr (ÖV)
6. Motorisierter Individualverkehr (MIV)
7. Pendlerverkehre
8. Flugverkehr
9. Güter- und Werkverkehre sowie Fuhrparke öffentlicher Verwaltungen
10. Elektromobilität
11. Digitalisierung und Vernetzung
12. Öffentlichkeitsarbeit und bürgerschaftliches Engagement
Die folgenden Vorschläge für konkrete Maßnahmen beziehen sich nur auf den Teil der genann-ten Themenbereiche, in denen die Belange der Stellung nehmenden Verbände in besonderer Weise berücksichtigt sind.

Fußverkehr

Verkehr zu Fuß ist immer noch die verkehrspolitisch am wenigsten beachtete und unter-stützte Art der Fortbewegung, obwohl der Fußverkehr in Stadt und Land eine große Rol-le spielt, die natürlichste Fortbewegungsart und unmittelbar gesundheitsfördernd ist und im Übrigen Voraussetzung jeder anderen Verkehrsmittelnutzung ist. Diese Feststellung
gilt uneingeschränkt auch für den LK OHV. Auch mit Blick auf die alternde Bevölkerung ist komfortables zu Fuß gehen ein wichtiges Ziel. Der Landkreis hat es zusammen mit den Gemeinden in der Hand, den Anteil des Fußverkehrs am Modal Split zu erhöhen, mindestens aber zu sichern, insbesondere durch die folgenden Maßnahmen:
• Motivierung und Unterstützung durch den LK zur Erstellung einer Fußverkehrsstra-tegie (nach MSB, 4.6, 4. Maßnahme) insbesondere zur Netzausbildung von Fußwegever-bindungen in den Städten mit über 20.000 Einwohnern (Oranienburg, Hennigsdorf, Hohen Neuendorf) und Einbindung dieser Aktivitäten als Pilotprojekte in die Landes-initiative „Stadt zu Fuß“ (nach MSB, 4.6, 9. Maßnahme).
• Motivierung und Unterstützung durch den LK zur Durchführung von Fußver-kehrschecks von Querungsanlagen und möglichen Fußverkehrsachsen in den Städ-ten (Zehdenick, Velten, Kremmen, Fürstenberg/Havel), den Gemeinden (Mühlenbe-cker Land, Glienicke/Nordbahn, Oberkrämer, Löwenberger Land, Birkenwerder, Leegebruch) und Amtsbereichen (Gransee und Gemeinden) mit über 5.000 Einwohnern.
• Erarbeitung von Leitlinien zur Gestaltung des Fußverkehrs in Dörfern (umwegfreie Erreichbarkeit von Haltestellen des ÖPNV/SPNV, von Einrichtungen der sozialen Inf-rastruktur; Standards von Fußwegen: Breite und Oberflächenqualität, Beleuchtung, Sitzmöglichkeiten; Sicherheit von Querungsstellen von Bundes- und Landesstraßen, Schienenwegen; dörfliche Spazierwege und kommunikationsfördernde Infrastruktur-angebote, etc.) sowie die Erprobung der Leitlinien in Pilotstudien (vgl. Herzog-Schlagk: 21 Themen zur Revitalisierung von kleinen Dörfern, in: www.fuss-ev.de/71-themen/foerderung-des-fussverkehrs-in-städten-und-dörfern).
• Umsetzung des Hauptwanderwege-Konzeptes des Landes Brandenburg, so wie es mit dem „Integralen Verkehrskonzept IVK 2002“ vom Landes-Kabinett beschlossen wurde (betrifft im LK den Europäischen Fernwanderweg E 10 und den 66-Seen-Rundwanderweg), zu einem vermarktungsfähigen Tourismusangebot. Diese Wanderwege und der Ruppiner-Land-Rundwanderweg sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar und stellen somit ein wichtiges Modellvorhaben für einen nachhalti-gen Tourismus in Deutschland dar (siehe www.wander-bahnhoefe-brandenburg.de).
• Queren überregionale Wanderwege Bundes-, Landes- oder Kreisstraßen ist durch die Gewährleistung der Sichtbeziehungen und z.B. durch Geschwindigkeitsreduzie-rung oder Querungsanlagen für die größtmögliche Sicherheit zu sorgen.
• Pflege, Weiterentwicklung und Vernetzung von regionalen und kommunalen Wan-derangeboten mit einer sachkundigen Wegweisung und Markierung.


Radverkehr


Der Landkreis Oberhavel verfügt mit den überregionalen Radwegen (z.B. Berlin-Kopenhagen, Radroute Historische Stadtkerne, etc.) und der flächenhaften Radwegevernetzung (Radeln nach Zahlen) über ein touristisch attraktives Radwegenetz. Die von der Landesregierung beabsichtigte Verstärkung der Radverkehrsförderung durch eine Landesstrategie bedarf allerdings der Konkretisierung und Untersetzung übergeordneter Netze durch regionale Verbindungen für den Alltagsverkehr. Für den Landkreis sind folgende Maßnahmen wichtig:
• Motivierung und Unterstützung durch den LK zur Verbesserung der Infrastruktur für den Fahrradverkehr in den Städten (nach MSB 4.6, 4. Maßnahme), die nicht zu Lasten des Fußverkehrs umgesetzt werden.
• Priorisierung und Beschleunigung der Lückenschlüsse insbesondere im höherwerti-gen Fahrradwegenetz und zur Erreichung der nächstgelegenen Stadt bzw. des Am-tes (z.B. Seilershof-Gransee).
• Sicherung der Betriebsqualität durch regelmäßige Überprüfung der Radverkehrsan-lagen hinsichtlich ihrer sicheren Befahrbarkeit.
• In der Fortschreibung des Nahverkehrsplans ist die zu erwartende Entwicklung des Fahrradtourismus aufzunehmen, um daraus die Anforderungen für die Zugangsstellen des SPNV ableiten zu können.
• Queren überregionale Radwege Bundes-, Landes- oder Kreisstraßen ist durch die Gewährleistung der Sichtbeziehungen und z.B. durch Geschwindigkeitsreduzierung oder Querungsanlagen für die größtmögliche Sicherheit zu sorgen.
• Bau komfortabler und sicherer B+R-Anlagen an allen für Pendler und Touristen wichtigen Haltepunkten des SPNV.


Schienenpersonennahverkehr (SPNV)


Der Landkreis verfügt noch immer über eine zentrale Schienenanbindung, obwohl in den letzten Jahrzehnten einige Strecken im Bundesland Brandenburg stillgelegt wurden. Ein Problem sind die Haltepunkte und deren barrierefreie Erreichbarkeit.
• Der LK setzt sich aktiv dafür ein, dass bis spätestens zum Jahr 2025 alle Bahnhöfe im Landkreis im mindestens Ein-Stunden-Takt erreichbar sind und lediglich Bahnhöfe mit einer sehr geringeren Nachfrage im Fahrplan als Bedarfshalte ausgewiesen werden (nach MSB 4.2, 7. bis 9. Maßnahme).
• Zusatzzüge für frequentierte Freizeitverbindungen an Wochenenden müssen erhalten, in der Verlässlichkeit stabilisiert und erweitert werden.
• Sämtliche Bahnsteige müssen barrierefrei erreichbar sein.
• Grundsätzlich werden alle Bahnhöfe Parkplätze und Fahrradabstellanlagen für den Pendlerverkehr erhalten.


Öffentlicher Personennahverkehr (übriger ÖPNV)


Die von der Landesregierung beabsichtigten Verbesserung der Angebote des SPNV bedürfen der komplementären Ergänzung der Verbesserung der Flächenerschließung durch ein leistungsfähiges Busangebot.
• Bei der Fortschreibung des Nahverkehrsplans des Landkreises Oberhavel (2021-2025) sind neben der Schülerbeförderung die Bedürfnisse der Berufspendler und der zunehmende Freizeitverkehr zu analysieren, zu prognostizieren und in einer Angebotsplanung des öffentlichen Personennahverkehrs zu berücksichtigen.
• Die Haltestellen des öffentlichen Personenverkehrs sind insbesondere in ländlichen Gebieten deutlicher herauszustellen, ggf. zu beleuchten und die Fahrplanaushänge müssen barrierefrei lesbar sein.
• Rufbusse müssen Kinderwagen, Rollatoren, Gepäckwagen und nach vorheriger Ab-sprache auch Fahrräder befördern.
• Deutliche Erfolge mit dem „Plus-Bus-Konzept“ in Sachsen und im LK Potsdam- Mit-telmark (vgl. Berichte und Diskussion im Rahmen der „Oberhavel Verkehrsgespräche“ am 30.8.2019) legen es auch für den LK nahe, ein Plus-Bus-Netzkonzept zu erstellen, mit dem Ziel, die Bedienungsqualität, Zuverlässigkeit und Anschlusssicherung zu verbessern und mehr Gemeinden an ein attraktives taktgebundenes Angebot anzuschließen.
• Nur für sehr dünn besiedelte Teile des LK mit geringer ÖPNV Nachfrage sind ÖPNV-Angebote „on demand“ akzeptabel. Hier sollte geprüft werden, ob innovative Ansät-ze, z.B. analog zum österreichischen IST-Mobil unter Verknüpfung verschiedener Fahrdienste-Anbieter (vgl. o.g. OHV-Verkehrsgespräche) unter den rechtlichen Rahmen-bedingungen des PBfG realisierbar sind.
• In der „weiteren Metropolregion“ (vgl. MSB, Abb.6), also im Norden des Landkreises, wird die Möglichkeit der Realisierung einer kreisübergreifenden Verbindung von
Rheinsberg (OPR) z.B. über Menz, Neuglobsow, Fürstenberg, Lychen oder über Gransee und Zehdenick nach Templin (UM) mit dem Angebot der Fahrradmitnahme geprüft und ggf. getestet.


Motorisierter Individualverkehr (MIV)


Nach der Brandenburger Mobilitätsstrategie ist das vorhandene Straßennetz im Bundes-land „ein grundsätzlich ausreichend dichtes klassifiziertes Straßennetz zur Erschließung sowohl des Berliner Umlandes als auch des weiteren Metropolenraumes.“ Investitionen sind nur noch „notwendig, um die geschaffene Infrastruktur dauerhaft in ausreichender Qualität zu erhalten.“ (siehe MSB 2030, 2.2.2) Diese Aussage sollte auch konsequent im LK vertreten und umgesetzt werden, auch in der Positionierung in laufenden Planungsverfahren.


Pendlerverkehr


Der Landkreis liegt zwischen den Berliner Bezirken Spandau, Reinickendorf und Pankow und der dünn besiedelten Brandenburger Peripherie. Im Hinblick auf Woh-nen/Arbeiten, Freizeit/Tourismus und höherwertige Infrastruktur bestehen sehr enge Austauschbeziehungen zum Kern der Metropolregion, die sich in erheblichen und noch wachsenden Pendlerbeziehungen ausdrücken (ca. 45 % Anteil an den Fahrtzwecken). Diese Besonderheit des LK und der hohe Anteil des KFZ-Verkehrs am Pendlerverkehr bedarf der stärkeren Berücksichtigung durch die folgenden Maßnahmen:
• Initiierung und Mitwirkung an einer „Pendlerstudie Berlin-Brandenburg“, die die quan-titative Entwicklung einschließlich einer Prognose, die Defizite und die Handlungs-möglichkeiten zur Stärkung der Verkehrsmittel des Umweltverbundes zu untersu-chen hat,
• Initiierung, Erarbeitung und Umsetzung eines gemeinsamen Mobilitätskonzeptes mit den Berliner Bezirken Spandau, Reinickendorf und Pankow unter Beteiligung des Verkehrsverbundes analog zum „Gemeinsamen Mobilitätskonzept Osthavelland Spandau“
• Dabei insbesondere Berücksichtigung der umweltfreundlichen Bewältigung der „letz-ten Meile“ vom/zum Wohnort (Fußverkehr, B+R, P+R, Anreize zum Ride-Sharing etc.)
• Beteiligung an verbessertem regionalem Verkehrsmanagement (Steuerungsstrate-gien und Störfallmanagement).


* Gemeinsame Stellungnah-me des Fachverbandes Fuß-verkehr Deutschland / FUSS e.V.- Brandenburg und des Vereines Umweltbahnhof Dannenwalde UBD e.V.
Verfasser:
Dr. Friedemann Kunst und
Bernd Herzog-Schlagk
Stand: 1. November 2019
UBD e.V.
Fachverband Fußverkehr Deutschland
Exerzierstraße 20, 13357 Berlin
Tel. 030 / 492 74 73
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
www.fuss-ev.de
Umweltbahnhof Dannenwalde
Bahnhofstraße 8
16775 Gransee OT Dannenwalde
Tel. 030 / 362 28 82
www.umweltbahnhof-dannenwalde.de

Seit 1985 vertritt FUSS e. V. die Interessen der Fußgängerinnen und Fußgänger in Deutschland. Bei allen Fragen zum Fußverkehr sind wir Ansprech­partner für Verwaltung, Politik und Öffentlichkeit. Wir erarbeiten Stellungnahmen und schlagen Änderungen für Gesetze und Richtlinien vor. Weil Gehen als wichtigster Baustein nachhaltiger Mobilität nicht isoliert betrachtet werden kann, arbeiten wir dabei mit Verbänden zusammen, die sich mit Rad-, Bus- und Bahnverkehr befassen.

Als Fachverband beraten und vernetzen wir Bürgerinnen und Bürger, Verwaltung und Politik.

Als Lobby setzen wir uns für Fußgänger-Belange ein, etwa in der Straßenverkehrsordnung, in Planungsrichtlinien und im Bußgeldkatalog.

Als Bürgerinitiative arbeiten wir dezentral in unseren Ortsgruppen an besseren Bedingungen für das Gehen.

Als Teil der Zivilgesellschaft informieren wir Medien, veranstalten Vor-Ort-Aktionen und publizieren selbst.

 

Kontaktperson für das Land Brandenburg ist Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Bundesverband: Siehe Impressum

 

FUSS e.V. - Fachverband Fußverkehr Deutschland
FUSS e.V. Bundesgeschäftsstelle
Exerzierstraße 20
D-13357 Berlin (Mitte)

Tel.+49 (0)30 4 92 74 73
(ca. 9-16 Uhr, ansonsten Anrufbeantworter)
Fax+49 (0)30 4 92 79 72

www.fuss-ev.de
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Geschäftsführender Bundesvorstand:

Paul Bickelbacher (München
Katalin Saary (Darmstadt)
Roland Stimpel (Berlin)

Rechtsform:

eingetragener Verein

Vereinsregister:

8298 Nz Amtsgericht Berlin-Charlottenburg

Steuernummer:

27/653/56046

Freistellungsbescheid:

Wir sind wegen Förderung der Volks- und Berufsbildung sowie der Studentenhilfe und der Förderung der Unfallverhütung nach dem letzten uns zugegangenen Freistellungsbescheid des Finanzamtes für Körperschaften I Berlin, StNr. 27/653/56046, vom 04.09.2018 nach § 5 Abs. 1 Nr. 9 des Körperschaftsteuergesetzes von der Körperschaftsteuer und nach § 3 Nr. 6 des Gewerbesteuergesetzes von der Gewerbesteuer befreit.

Ansprechpartner:

FUSS e.V. Bundesgeschäftsstelle: Stefan Lieb

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Herausgeber:

FUSS e.V. setzt sich für eine nachhaltige Mobilität, für die Förderung des Umweltverbundes (Gehen, Radfahren, öffentliche Verkehrsmittel) und als Lobby für die Belange der Fußgänger ein.

Autoren:

Die Texte auf dieser Website wurden von vielen Autoren erstellt. Sofern nicht ausdrücklich andere Verfasser genannt werden, stammen sie von Frank Biermann (Berlin), Bernd Herzog-Schlagk (Berlin), Roland Stimpel (Berlin) und Stefan Lieb (Berlin).

Webmaster:

Ilja Höltke, Berlin

Layout:

Das Layout wurde auf Grundlage des Joomla!-Templates „Protostar“ von Ilja Höltke angepasst.

Favicon:

Arndt Last

Haftungshinweis:

Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernimmt der FUSS e.V. keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.

Abbildungsnachweis:

Die Rechte der verwendeten Fotos liegen mit wenigen Ausnahmen bei FUSS e.V. oder UMKEHR e.V.. Falls dies nicht der Fall ist, erscheint der Rechteinhaber als Popup beim Überfahren der Abbildung mit der Maus oder wird unter der Abbildung genannt.

Hauptwege zum Wandern

Das Land verfügt durch die aktive Mitarbeit des FUSS e.V. seit 2003 über ein in Deutschland einmaliges, mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbares, Hauptwanderwegenetz.

In einer Länge von ca. 1.300 Kilometern sind derzeit insgesamt 78 Wander-Etappen mit Bus und Bahn erreichbar. Sie können 21 Wünsche äußern, wie z.B. das Wandern mit Kindern oder auch sportliche Herausforderungen, etc.. Auf jeden Fall ist die Anreise mit dem Auto ungünstig, denn es geht immer nur vorwärts… zum nächsten Bahnhof oder zur nächsten Haltestelle. Alle Wanderkarten können ausgedruckt werden.

www.wander-bahnhoefe-brandenburg.de oder

www.abgefahren-losgewandert.de

   
   

Projektlogo, Mareike Thies, FUSS e.V.

 

Aus der Stadt wandern

In der Regel ist es eine Herausforderung aus der Stadt herauszuwandern oder am Ende der Wanderung den Abfahrtbahnhof zu erreichen.

Der Verlauf des Europäischen Fernwanderweges E 11 wurde 2019 von FUSS e.V. beispielhaft auf dem Gebiet der Stadt Frankfurt (Oder) genauer analysiert und anschließend festgelegt. In Frankfurt (Oder) befinden sich immerhin insgesamt knapp 12 Kilometer Wanderweg im städtischen Gebiet, die bisher weder ausgeschildert oder markiert, noch in Karten ausgewiesen werden. Das soll sich ändern.

http://www.fussverkehrsstrategie.de/modellstaedte/9-staedte/94-frankfurt-oder.html

(Oder)>Route 4 (E 11)

 

Bahnhof Frankfurt (Oder), Foto: Bernd Herzog-Schlagk, FUSS e.V.

 

Wanderwege kreuzen Straßen

Sie tun es in der Landschaft - und diese Querungsstellen werden in der Regel für die Wanderinnen und Wanderer nicht ausreichend gesichert.

FUSS e.V. und der Verein Umweltbahnhof Dannenwalde e.V. haben einen Fuß- und Radverkehrs-Check an einer solchen Stelle im Norden Brandenburgs an der schnell befahrenen Bundesstraße B96 durchgeführt und erschreckende Missstände festgestellt. In einer Expertise wurden für den Landkreis als Untere Straßenverkehrsbehörde Vorschläge zusammengestellt, wie die Situation für alle Verkehrsteilnehmer sicherer werden kann. Ein Beispiel, wie man auch in anderen Regionen argumentieren könnte:

EXPERTISE

zur derzeitigen Querungssituation an der Bundesstraße B 96 / Abzweig Seilershof (pdf-Download)

 

 

 

Barfußpfad Dannenwalde

Die Stadt Gransee und FUSS e.V. eröffneten 2007 den ersten Barfußpfad in Brandenburg mit thematischer Verknüpfung zu touristischen Zielen und denkwürdigen Informationen.

Es ist der erste Barfußpfad auch für den Kopf und mit direktem Bahnanschluss, knapp eine Stunde vom Hauptbahnhof Berlin entfernt. Die Betreuung haben die Gemeinde Dannenwalde, der FUSS e.V. und der Verein Umweltbahnhof Dannenwalde UBD e.V. übernommen. Wer Spaß an Gartenarbeiten hat, kann sich gerne beteiligen (Kontakt). Weitere Informationen finden Sie unter:

www.barfusspfad-dannenwalde.de

Foto: Carola Martin, Rheinsberg

Die „Mobilitätsstrategie Brandenburg 2030“ beinhaltet die Gründung einer Landesinitiative „Stadt zu Fuß“ sowie die „Unterstützung von Strategien für eine Stärkung …des Fußverkehrs.“ FUSS e.V. hat diese Aussagen aufgegriffen und versucht sie mit Leben zu füllen, vgl. die folgenden Aktivitäten. Ziel ist die Schaffung eines kleinen Städtenetzes zur Verbesserung der Bedingungen für Fußgängerinnen und Fußgänger in den Städten Brandenburgs. Die Städte und Kreise müssen zum Mitmachen motiviert werden und dafür sind aktive Mitstreiterinnen und Mitstreiter vor Ort notwendig! Die Broschüre des Landes gibt es zum Download hier, unsere Stellungnahme dazu hier

 

 

 

 

Nahverkehrsbeirat Overhavel

FUSS e.V. ist seit 1996 Mitglied im Nahverkehrsbeirat des Landkreises Oberhavel OHV und begleitete / begleitet kontinuierlich die Beschlussvorlagen und Fortschreibungen des Nahverkehrsplans.

Nach dem Landes-ÖPNV-Gesetz sind Nahverkehrsbeiräte eine freiwillige Aufgabe und deshalb gibt es sie längst nicht mehr in allen Kreisen. In OHV ist es dagegen üblich, in diesem Gremium auch den Fuß- und Radverkehr in die Beratungen einzubeziehen.

 

www.oberhavel.de>Bürgerservice>Auto-und-Verkehr/Nahverkehrsbeirat

 

Protest gegen touristische Busse im Stadtteil Bornstedt/Potsdam - verständlich, aber als Parole auch sehr fragwürdig. Foto: Bernd Herzog-Schlagk, FUSS e.V.

 

Rettet die kleinen Bahnhöfe!

Im Jahre 1995 starteten der FUSS e.V. und der Verein UMKEHR e.V. die Kampagne „Rettet die kleinen Bahnhöfe in Brandenburg“ und erreichte 1996 die Wiedereröffnung des Bahnhofes Dannenwalde (Gransee).

Diese Initiative war nachhaltig, der Bahnhof wurde zum bundesweiten Modellfall für den Erhalt von Bahnhöfen und zum Ausgangspunkt zahlreicher weiterführender Aktivitäten, insbesondere für den umweltgerechten Tourismus in der Region. Das unter Denkmalschutz stehende Gebäudeensemble wird heute vom Verein Umweltbahnhof Dannenwalde UBD e.V. betreut, der mit dem FUSS e.V.-Brandenburg, dem VCD-Brandenburg und kommunalen Vereinen kooperiert.

www.umweltbahnhof-dannenwalde.de

Hauptgebäude des Bahnhofes Dannenwalde (Gransee), Foto: Bernd Herzog-Schlagk, FUSS e.V.

Frankfurt (Oder)

Frankfurt (Oder) wurde als erste bundesweite Modellstadt für eine Fußverkehrsstrategie“ vom FUSS e.V. in Brandenburg ausgewählt und hat sich eine Zusammenarbeit gewünscht.

2019/2020 wurden und werden Verwaltungs- und Fachgespräche, ein Workshop sowie zahleiche Fußverkehrschecks durchgeführt. Ziel sind die Verankerung des Fußverkehrs im „Mobilitätsplan Frankfurt (Oder) 2030“ und die Umsetzung von Fußgängerhauptachsen als Grundlage für ein gesamtstädtisches Fußwegennetz. Auch hier werden Mitstreiterinnen und Mitstreiter gesucht (Kontakt). Weitere Informationen finden Sie hier. Einen Leitfaden zum Thema gibt es zum Download hier und Grundsatz-Informationen zu Fußverkehrs-Checks hier.

 

Rathaus Frankfurt (Oder), Foto: Bernd Herzog-Schlagk, FUSS e.V.

Checks in Frankfurt (Oder)

Der FUSS e.V. führte in Frankfurt (Oder) umfassende Fußverkehrs-Checks durch, die im Format „BlitZlicht“ auch für andere Städte zu empfehlen sind.

Fußverkehrschecks oder auch Begehungen sind häufig die Einstiegs-Aktivität, um vor Ort auf die Bedingungen und Bedürfnisse von Zu-Fuß-Gehenden hinweisen zu können. Sie sind Mängel-Analysen, sollten aber auch auf bereits durchgeführte positive Infrastrukturmaßnahmen aufmerksam machen. Mehr dazu ebenfalls hier  (gleicher Link wie oben).

 

Beispiel einer regelwidrigen Flächenaufteilung mit einem zu schmalen Gehweg in Frankfurt (Oder), Foto: Bernd Herzog-Schlagk, FUSS e.V.

Potsdam

Die Landeshauptstadt Potsdam hat 2019 die Erarbeitung eines „Fußverkehrskonzeptes“ in Auftrag gegeben und der FUSS e.V. ist Mitglied im Begleitkreis.

Die Stadt möchte den Anteil der Fußwege an den täglichen Wegen der Potsdamer Bevölkerung von derzeit 29 % bis zum Jahr 2028 auf 32 % anheben. Die Infrastruktur für den Fußverkehr soll attraktiver und die Aufenthaltsqualität soll verbessert werden. Um der Aktivität Nachdruck zu verleihen, fehlt eine kleine Gruppe von Unnachgiebigen, die den Prozess begleiten (Kontakt). Weitere Informationen finden Sie unter:

www.potsdam.de/fussverkehrskonzept

 

 Das soll es nicht mehr geben, Oranienburg. Foto: Bernd Herzog-Schlagk, FUSS e.V.

Landkreis Oberhavel

Der Kreistag des  Landkreises Oberhavel OHV hat die Erstellung einer „Mobilitätsstrategie 2040“ beschlossen und der FUSS e.V. ist im Beteiligungsverfahren integriert.

Auf der Grundlage der „Mobilitätsstrategie Brandenburg 2030“ will der Landkreis damit eine Verkehrswende mit Stärkung des Umweltverbundes (Fuß, Rad, Bus und Bahn) in die Wege leiten. Bisher sind andere Landkreise diesbezüglich noch sehr zurückhaltend, insofern ist dies ein Modellvorhaben. Hier finden Sie eine gemeinsame Stellungnahme des FUSS e.V. und des Vereins Umweltbahnhof Dannenwalde UBD e.V.,  hier Informationen über das laufende Verfahren beim Landkreis Oberhavel.

 

 

 

Auch die kleineren Städte im Landkreis benötigen mehr Aufmerksamkeit bei der Planung von Fußverkehrsanlagen. Beispiel Innenstadt Gransee. Foto: Bernd Herzog-Schlagk

Unterkategorien